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Waldbegehung am 15. April 2015 mit Herrn Ringeisen vom Forstamt Westrich
Beim Waldbegang am 15.04.2015 in der Abteilung „Hochseiters“ konnte der Einfluss des Verbisses junger Bäume durch Rehwild an den Baumarten Hainbuche, Esche und Linde sowie einzelnen Rotbuchen und Bergahornpflanzen nachvollzogen werden. Mit Ausnahme der Linden wiesen die genannten Baumarten mehrjährigen alten Verbiss auf, der im Fall der Eschen bereits zum Absterben zahlreiche Jungbäumchen geführt hat. Verbiss durch Rehwild aus dem vergangenen Winter (d.h. frischer Verbiss) war dagegen nur in sehr geringem Umfang festzustellen. Nach den beim sog. „Waldbaulichen Gutachten“ heranzuziehenden Beurteilungskriterien wäre der Zustand der Waldverjüngung in der Abteilung Hochseiters aktuell als „nicht gefährdet“ einzustufen. Die Reduktion des Rehwildbestandes in der Gemarkung Großsteinhausen im Jahr 2014 ist damit bereits jetzt am Zustand der Naturverjüngung im Gemeindewald deutlich erkennbar. Theodor Ringeisen; Forstamt Westrich
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